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NEU! Aktuelles

Spendenaufruf Ferienfahrt

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Unterstützer_innen,

wie jedes Jahr möchte der Verein Frauen helfen Frauen Hamburg e.V. auch in den kommenden Sommerferien Frauenhausbewohnerinnen und ihre Kinder eine Ferienfahrt anbieten um die soziale Isolation zu durchbrechen.

Wir freuen uns über jeden Spendenbeitrag. Ihre Spenden sind steuerabzugsfähig, eine Spendenbescheinigung wird ausgestellt.

Bitte überweisen Sie Ihre Spende auf das folgende Konto:

Frauen helfen Frauen Hamburg e.V.

Hamburger Sparkasse

IBAN: DE06 2005 0550 1318 1209 93

BIC: HASPDEHHXXX

Stichwort: Ferienfahrt


Auf Wunsch schicken wir Ihnen gerne Informationsmaterial über unsere Arbeit zu.

Wir freuen uns über jede Spende!


40 Jahre Autonome Frauenhäuser

In 2017 begehen die autonomen Frauenhäuser in Hamburg ihr 40 jähriges Jubiläum.

1977 wurde das 1. HH Frauenhaus als feministisches, basisdemokratisches Projekt gegründet.

Hätten wir gedacht, dass 40 Jahre später Frauenhäuser immer noch nötig sind? Dass Frauenhäuser Teil des Hilfesystems werden? Dass es „normal“ ist, das sie nötig sind, weil Frauen von Gewalt betroffen sind?

Ist dann dieses Jubiläum ein Grund zu feiern?

Nein, denn die Frauenhäuser sind zu 100% ausgelastet. 660 Frauen und 538 Kinder fanden 2015 in den Hamburger autonomen Frauenhäusern Schutz und Unterstützung. Viele gewaltbetroffenen Frauen mussten aber auch in andere Bundesländer vermittelt werden, weil es in Hamburg keine freien Plätze gab. Gewalt gegen Frauen wird zum individuellen Problem der einzelnen Frau. Eine gesellschaftspolitische Veränderung, die Gewalt gegen Frauen und Kinder verhindert, hat nicht stattgefunden.

Ja, denn wir haben viel erreicht. Gewalt gegen Frauen ist Thema in Politik und Presse. Gesetzesänderungen, wie z.B. das Gewaltschutzgesetz wurden mit begleitet und auf den Weg gebracht. Mitarbeiterinnen von Frauenhäusern gestalten die fachliche Diskussion mit und kämpfen gesellschaftspolitisch für die Rechte der Frauen und Kinder auf ein gewaltfreies Leben.

Um das zu würdigen und das Thema Gewalt gegen Frauen in der Öffentlichkeit zu halten, planen die Hamburger autonomen Frauenhäuser eine Reihe von Veranstaltungen im September 2017.

So soll neben einem offiziellen Empfang, einem Fachtag und einer Frauenparty auch eine Broschüre entstehen.

Wenn Sie uns helfen möchten, dafür die Kosten zu decken, spenden Sie gerne auf das Konto:

2. HH Frauenhaus e.V.

IBAN: DE76 2005 0550 1261 2013 94

Verwendungszweck: Frauenhausjubiläum

(Spendenbescheinigung möglich bei Angabe von Name und Adresse ebenfalls im Verwendungszweck)

10. Benefizlauf Laufend gegen Gewalt am 3. September 2017

In diesem Jahr feiern die Autonomen Hamburger Frauenhäuser ihr 40-jähriges Jubiläum und der Benefizlauf ihr 10-jähriges Jubiläum. In diesem Rahmen findet der Benefizlauf am 3. September 2017 statt. Die Vorbereitungen haben schon angefangen und wir freuen uns wieder über bekannte und unbekannte Gesichter.

Außerdem wird anlässlich des Jubiläums eine Fachveranstaltung und mehr im September geplant. Dazu demnächst mehr Details.

Mehr Informationen zum Benefizlauf und zur Anmeldung gibt es hier und auf Facebook.


14.02.2017 One Billion Rising in Hamburg

HAMBURG IS RISING!
Tanzt und protestiert mit uns gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen:

Am 14.02.2017, 16-18 Uhr auf dem Rathausmarkt in Hamburg.

Das internationale Motto 2017 lautet:
„Revolution 2017 - Solidarität gegen die Ausbeutung von Frauen*“
GENUG IST GENUG! Erhebt Euch! Befreit Euch! Tanzt!

Der Tanz: https://youtu.be/0HgSAk9eFxg (Anleitung)
https://youtu.be/fL5N8rSy4CU (Video)
Die Kampagne: https://youtu.be/C3WrT8HG4wY

http://www.onebillionrising-hamburg.de/

https://www.facebook.com/events/2095288564030132/


25.11.2016 Internationaler Tag gegen Gewalt gegen Frauen

Bündnis "Nein heißt Nein" schreibt Offenen Brief zur Reform des Sexualstrafrechts

Große Koalition für ein „Nein heißt Nein“

Am 28. April beginnen im Bundestag die Debatten um eine Neufassung der §§ 177 und 179 StGB. Ein Bündnis aus Frauen- und Menschenrechtsorganisationen, gegründet auf Initiative des Deutschen Frauenrats hin,  und zahlreiche UnterstützerInnen wenden sich aus diesem Anlass in einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel und alle Bundestagsabgeordneten. Darin fordern sie eine grundlegende Überarbeitung des vorliegenden Regierungsentwurfs.

Die zentralen Argumente: Der Gesetzentwurf schließt zwar einige Schutzlücken, doch das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung wird weiterhin nicht anerkannt. Übergriffe bleiben weiterhin straffrei, auch wenn die von Gewalt betroffene Person ihr klares „Nein“ bekundet, sich der Täter jedoch darüber hinweggesetzt hat. Maßgeblich für die Be- und Verurteilung bleibt also das Verhalten der geschädigten Person und nicht des Täters. Das widerspricht menschenrechtlichen Vorgaben wie dem Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention).

8. März 2016